Satzung

der Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft e.V.

§1 – Name, Sitz und Zweck

(1) Der Verein führt den Namen „Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft“ und hat seinen Sitz in Stolberg.

(2) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Eschweiler eingetragen (VR 179).

(3) Zweck des Vereins ist die Förderung der musikalischen Erziehung sowie die Jugendpflege. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • Ausbildung im instrumentalen Zusammenspiel;
  • Einrichtung von entsprechenden Ensemblen;
  • Vorbereitung und Durchführung von Konzertveranstaltungen;
  • Zusammenarbeit mit anderen am kulturellen Leben beteiligten Gruppen, insbesondere der der Stadt Stolberg;
  • Durchführung jugendpflegerischer Maßnahmen;

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(6) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§2 – Mitgliedschaft

(1) Mitglieder sind:

a) Alle Personen der einzelnen Ensembles als aktive Mitglieder;

b) Natürliche und juristische Personen, die die Aufgaben und Ziele des Vereins unterstützen, als fördernde Mitglieder;

(2) Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Bei minderjährigen Personen ist die Einwilligung der Erziehungsberechtigen erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

(3) Der Verein ist konfessionell, parteipolitisch und rassisch neutral.

(4) Die Mitgliedschaft erlischt durch

a) Austritt: Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres. Bei minderjährigen Personen muss die Einwilligung des/der Erziehungsberechtigten vorliegen.

b) Tod: Der Tod eines Mitglieds bewirkt das sofortige Ausscheiden.

c) Ausschluss: Er kann wegen Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen und wegen grobem Verstoß gegen die Interessen des Vereins erfolgen. Die Entscheidung trifft der geschäftsführende Vorstand. Gegen diese Entscheidung steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu.

§3 – Mitgliederbeiträge

Die Mitglieder haben Beiträge zu leisten. Die Beiträge der Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Erhöhung der Mitgliederbeiträge wird unmittelbar wirksam. Die Beiträge werden am 1. Januar für das laufende Jahr fällig, sofern nichts anderes bestimmt wird.

§4 – Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Gesamtvorstand.

§5 – Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im übrigen dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragen.

(2) Eine Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberugen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig.

(3) Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder dessen Vertreter geleitet. Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses zur Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und durch den Schriftführer protokolliert.
Stimmberechtigt sind alle aktiven Mitglieder. Das Stimmrecht der minderjährigen Mitglieder kann auch durch einen Erziehungsberechtigen ausgeübt werden.

(4) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

a) Änderung der Satzung;

b) Entgegennahme des Geschäftsberichts, des Kassenberichts, des Kassenprüfberichts und der Berichte der musikalischen Leiter;

c) Wahl des Vorstandes nach §6 (1.) a) – f) der Satzung;

d) Wahl von zwei Kassenprüfern für die Dauer von drei Jahren;

e) Festsetzung des Mitgliederbeitrags;

f) Die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages;

g) Die Entlastung des Vorstandes;

h) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins;

i) Entscheidung über die Berufung nach §2 Abs. 4 Ziff. c der Satzung;

j) Ernennung von Ehrenmitgliedern;

(5) Jedem Mitlglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind acht Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen.

§6 – Vorstand

(1) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden

c) dem 1. Geschäftsführer

d) dem stellvertretenden Geschäftsführer

e) dem 1. Kassierer

f) dem stellvertretenden Kassierer

g) den musikalischen Leitern.

(2) Vorstand im Sinne von §26 Abs. 2 Satz 1 BGB ist der 1. Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der 1. Geschäftsführer und der 1. Kassierer. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Vertretung erfolgt durch den 1. Vorsitzenden und dem stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam oder einen der beiden in Gemeinschaft mit einem anderen Vorstandsmitglied.
Im Innenverhältnis gilt, dass der stellvertretende Vorsitzende nur in Gemeinschaft mit dem Geschäftsführer oder Kassierer vertreten kann, wenn der 1. Vorsitzende verhindert ist.

(3) Die musikalischen Leiter werden vom geschäftsführenden Vorstand nach oben (1) a) – f) gewählt bzw. berufen. Die musikalischen Leiter bestimmen nach Anhörung des übrigen Vorstandes das musikalische Programm der Proben und Aufführungen.

(4) Zum erweiterten Vorstand gehört der Beirat, welcher durch je ein Mitglied der Musikgruppen gebildet wird. Er ist Bindeglied zwischen dem Vorstand und den Musikgruppen und soll an den Beschlüssen beratend mitwirken.

§7 – Protokollierung der Beschlüsse

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sind Protokolle anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterschreiben sind.

§8 – Wahlen

Die Mitglieder des Gesamtvorstandes und der Kassenprüfer werden auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Eine Ausnahme bilden die musikalischen Leiter, die vom geschäftsführenden Vorstand bestimmt werden.
Dieser Vorstand bleibt solange im Amt, bis die Nachfolger gewählt sind. Wiederwahl ist zulässig.

§9 – Kassenprüfung

Die Kass der Vereins wird in jedem Jahr durch zwei gewählte Kassenprüfer geprüft. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes.

§10 – Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§11 – Auflösung des Vereins und Verwendung des Vermögens

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt „Auflösung des Vereins“ stehen.

(2) Die Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der vertretenen Stimmen beschlossen werden.

(3) Bei Auflösung des Vereins fällt das Vereinsvermögen der Stadt Stolberg zu mit der Zweckbestimmung, es für steuerbegünstigte Zwecke der erzieherischen und jugendpflegerischen Arbeit zu verwenden.

(4) Das Vereinsvermögen darf den Anfallberechtigten nicht vor Ablauf eines Jahres nach Bekanntmachung des Auflösungsbeschlusses und erst nach Einwilligung des Finanzamtes überantwortet werden.

§12 – Inkraftsetzung der Satzung

Diese Satzung wurde am 17.03.1992 in Stolberg von der Mitgliederversammlung beschlossen.